Zeitungsartikel in der Harvard-Zitierweise zitieren

Zeitungsartikel nach Harvard Methode
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Zeitungsartikel in der Harvrad-Zitierweise zu zitieren ist eine gute Idee, wenn Du die freie Wahl hast für Deine Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Promotion. Natürlich hat auch er seine Stolpersteine. Einen davon räumen wir in diesem Artikel aus dem Weg: Wir zeigen Dir, wie Du Zeitungsartikel in der Harvard-Zitierweise richtig zitierst.

Die Harvard-Zitierweise kommt vor allem in den Sozial- und Naturwissenschaften zum Einsatz. Aber auch in anderen Fachbereichen erfreut er sich großer Beliebtheit. Er ist einfach anzuwenden und spart Platz. Es ist daher gut möglich, dass Deine Uni Dir diesen Zitierstil vorgibt. Vielleicht entscheidest Du Dich aber auch selbst dafür.

Das solltest Du beim Zitieren in der Harvard-Zitierweise beachten

Harvard im Text ist ein Autor-Jahr-Schema. Das heißt, Du brauchst im Text keinen vollständigen Quellenbeleg. Während Du beim Fußnotenschema der deutschen Zitierweise Deinen Zitaten stets eine Fußnote mit Literaturangabe hinzufügen musst, reichen in der Harvard-Zitierweise Autor, Erscheinungsjahr und Seitenzahl aus. Die Angaben schreibst Du in Klammern an die entsprechende Stelle im Fließtext.

Beispiel:

Dieses Beispiel zeigt, wie Du den Harvard-Stil in Deiner Arbeit verwendest.
Abb. 1: Dieses Beispiel zeigt, wie Du den Harvard-Style in Deiner Arbeit verwendest. Quelle: Technische Universität Berlin

Auf diese Weise kannst Du sowohl direkte als auch indirekte Zitate belegen. Paraphrasierst Du eine Quelle lediglich, schreibst Du vor die Literaturangabe „vgl.“ (vergleiche). Im Literaturverzeichnis am Ende Deiner Arbeit führst Du alle verwendeten Quellen in alphabetischer Reihenfolge auf (vgl. Theisen 2013: S. 163). Hier musst Du vollständige Literaturangaben machen, so wie Du es von anderen Zitiertechniken kennst und beim Lektorat und Korrekturlesen immer noch einmal schauen, ob du auch jeden Eintrag im Literaturverzeichnis nach Harvard wiederfindest.

So zitierst Du Zeitungsartikel in der Harvard-Zitierweise im Text

Wenn Du einen Zeitungsartikel in der Harvard-Zitierweise zitieren möchtest, fragst Du Dich vielleicht, welche Angaben nun in den Text gehören. Muss der Titel oder die Herausgeber der Zeitschrift ersichtlich sein? Oder beschränkst Du Dich auf den Autor des Artikels? Letzteres ist richtig. Du schreibst in Klammern hinter die zitierte Stelle im Text folgendes: Autor des Artikels, Erscheinungsjahr der Zeitung, Seitenzahl des Artikels im Heft.

Beispiel:

So zitierst Du Zeitungsartikel im Harvard-Stil im Text und im Literaturverzeichnis.
Abb. 2: So zitierst Du Zeitungsartikel in der Harvard-Zitierweise im Text und im Literaturverzeichnis. Quelle: Beispiele eines Professors der Goethe-Universität Frankfurt

Du siehst an diesem Beispiel gut, welchen großen Vorteil der Harvard-Zitierweise letztendlich hat. Die Quellenangaben im Text beschränken sich auf das Wesentliche und stören so nicht den Lesefluss. Wer genauere Informationen haben möchte, schaut dann einfach im Literaturverzeichnis nach.

Zeitungsartikel in der Harvard-Zitierweise im Literaturverzeichnis

Auch beim Harvard-Stil im Literaturverzeichnis gibt es Regeln und vollständige Quellenangaben. Diese bestehen dann mindestens aus Autor, Titel und Erscheinungsjahr sowie gegebenenfalls Ort und Verlag. Zitierst Du jedoch einen Zeitungsartikel in der Harvard-Zitierweise, erwähnst Du im Literaturverzeichnis auch den Titel der Zeitschrift.

Gehe am besten nach diesem Schema vor:

Name, Vorname (Jahr): Titel des Artikels, in: Titel der Zeitschrift, Jg., Nr., Seitenspanne.

„Jg.“ steht dabei für den Jahrgang der Zeitung. Erscheint sie mehrmals im Jahr, gibst Du mit „Nr.“ die entsprechende Nummer an.

Beispiel:

So führst Du Zeitungsartikel im Harvard-Stil im Literaturverzeichnis auf.
Abb. 3: So führst Du Zeitungsartikel in der Harvard-Zitierwiese im Literaturverzeichnis auf. Quelle: Charité Berlin

Einen Zeitungsartikel in der Harvard-Zitierweise zu zitieren, ist schließlich gar nicht so schwer. Wenn Du das Schema einmal verstanden hast, geht es jedoch ganz schnell. Der Harvard-Style ist also eine platzsparende, weniger zeitaufwändige Alternative zu Fußnoten-Systemen. Das macht ihn so beliebt. Wenn Du Dir aussuchen kannst, in welchem Stil Du zitierst, solltest Du ihn dementsprechend auf jeden Fall in Erwägung ziehen und eine Plagiatsprüfung vor der Abgabe machen, um sicherzugehen, dass du alles richtig gemacht hast.

Literatur

Theisen, Manuel René (2013): Wissenschaftliches Arbeiten: Erfolgreich bei Bachelor- und Masterarbeit, 16. Aufl. München.

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