ZEITUNGSARTIKEL NACH APA ZITIEREN | Beispiele

Zeitungsartikel nach APA-Zitierweise zitieren
Inhalt

APA-Stil bzw. der APA-Standard oder auch APA-Zitierweise genannt, ist eine Erfindung der American Psychological Association (APA). Darin nehmen Zeitungsartikel einen eigenen Stellenwert ein. Denn wenn man Zeitungsartikel im APA-Stil zitieren möchte, unterscheiden sich journalistische Texte von anderen Formen der Veröffentlichung und unterliegen daher besonderen Regelungen. Anhand verschiedener Beispiele wird an dieser Stelle erklärt, wie man am besten vorgeht, wenn man einen Artikel nach APA-Zitierweise in der Bachelorarbeit oder Masterarbeit zitiert und welche Fehler man dabei vermeiden sollte.

Allgemeinen Zitierregeln für Zeitungsartikel im APA-Stil

Im APA-Standard für Deine Bachelorarbeit oder Masterarbeit zitieren, bedeutet, dass Du im Text Deine Quellen mit Kurzbelegen kennzeichnest. Die vollständigen Quellenangaben folgen erst im Literaturverzeichnis nach APA – egal ob Du ein Zitat aus einer Monographie, einem Sammelband oder einem Zeitungsartikel verwendest.

Doch geht man ins Detail, grenzen sich Zeitungsartikel beim Zitieren deutlich von anderen Publikationen ab. Denn normalerweise reicht es beim Zitieren im Text nach APA Standard aus, das Erscheinungsjahr zu nennen, nicht so bei Zeitungsartikeln. Denn sie erscheinen täglich beziehungsweise wöchentlich. Eine eindeutige Zuordnung ist daher allein durch die Jahreszahl nicht möglich (Trimmel 2009: 199).

Auch ist es notwendig in der APA-Zitierweise das zugehörige Werk zu nennen, also nicht nur den Titel des Textes, sondern zusätzlich den Namen der Zeitung, zum Beispiel Süddeutsche Zeitung oder Frankfurter Allgemeine Zeitung.

APA-Style in einem Zeitungsartikel im Text

Für die Kurzbelege im Text der Bachelorarbeit und Masterarbeit setzt Du direkt nach dem verwendeten Zitat folgende Angaben in runde Klammern: Nachname des Autors, Erscheinungstag, Seitenzahl. Bei zwei Autoren verbindest du die Namen mit einem „&“ (Trimmel 2009: 181).

Beispiel:

Zeitungsartikel im APA-Stil mit gekürztem Quellenbeleg
Abb. 1: Zeitungsartikel im APA-Stil mit gekürztem Quellenbeleg

Fasst Du dagegen die Aussagen des Artikels im APA-Standard allgemein zusammen und zitierst damit indirekt, ist die Seitenzahl nicht mehr erforderlich und kann weggelassen werden. Auch auf den Autorennamen verzichtest Du in der Klammer, wenn Du ihn im Satz bereits genannt hast. In diesem Fall steht nur noch das Datum im Kurzbeleg.

Beispiel:

Direktes Zitat und indirektes Zitat aus einem Zeitungsartikel
Abb. 2: Direktes Zitat und indirektes Zitat aus einem Zeitungsartikel

Zeitungsartikel im APA-Stil in der Literaturangabe

Es gibt genaue Regelungen dazu, welche Informationen Du im Literaturverzeichnis der Bachelorarbeit und Masterarbeit in welcher Reihenfolge auflisten musst (Kipmann/Leopold-Wildburger/Reiter 2018: 82).

An erster Stelle folgt der Autorenname, bei dem Du den Vornamen immer mit dem ersten Buchstaben abkürzt. Danach folgt in runden Klammern das Veröffentlichungsdatum des Artikels. Nach der Überschrift des Zeitungstextes schreibst Du in kursiver Schrift den Zeitungsnamen und zuletzt die Seitenzahl (Trimmel 2009: 159).

Beispiel:

Informationen zu einer Zeitungsquelle im Literaturverzeichnis
Abb. 3: Informationen zu einer Zeitungsquelle im Literaturverzeichnis (siehe hierzu Richtlinien der Universität Zürich).

Online-Zeitungsartikeln im APA-Stil in der Bachelorarbeit oder Masterabeit

Manche Berichte erscheinen als digitale Inhalte in Internet-Zeitungsportalen. Auch sie kannst du aber in der Bachlorarbeit oder Masterarbeit verwenden. Solche Online-Artikel haben keine Seitenzahl, stattdessen muss man ans Ende der Literaturangabe die URL der Website-Adresse kopieren und mit dem Zusatz „abgerufen von“ versehen (siehe dazu FAQs auf der APA-Website).

Beispiel:

Online-Zeitungsartikel mit URL der Homepage
Abb. 4: Online-Zeitungsartikel mit URL der Homepage

Um ein indirektes oder direktes Zitat auch zuzuordnen, muss man im APA-Stil zusätzliche Angaben machen. Wer das Datum statt die Jahreszahl schreibt und den Zeitungsnamen nicht vergisst, kann aber kaum Fehler machen.  Wer trotzdem lieber Hilfe in Anspruch nimmt, ist mit einem Lektorat und Korrekturlesen auf der sicheren Seite. So haben Plagiate keine Chance und mann muss keine Angst vor einer Plagiatsprüfung haben.

Literatur

Kipmann, Ulrike/Leopold-Wildburger, Ulrike und Reiter, Thomas (2018): Wissenschaftliches Arbeiten 4.0. Vortragen und Verfassen leicht gemacht, 3. Auflage Berlin.

Trimmel, Michael (2009): Wissenschaftliches Arbeiten in Psychologie und Medizin, Wien.

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